Alles hängt am Fundament
Jeder Pfosten bekommt ein eigenes Betonfundament, tief genug, dass der Frost ihn nicht anhebt. Danach richten wir die Pfosten an der Schnur aus. Erst wenn der Beton fest ist, kommen Matten, Felder oder Bretter dran.
Bei Sichtschutzwänden ist das besonders wichtig. Eine geschlossene Wand von 1,80 Meter Höhe bietet dem Wind eine große Fläche. Mit zu kleinen Fundamenten kippt sie beim ersten Sturm.
Vorher geklärt
Bevor das erste Loch gegraben wird, sprechen wir diese Punkte mit Ihnen durch:
- wo genau die Grenze verläuft und ob der Nachbar Bescheid weiß
- welche Höhe erlaubt ist und ob der Bebauungsplan etwas vorschreibt
- ob im Boden Leitungen liegen
- welches Material zu Haus und Garten passt
Der alte Zaun kommt weg
Steht noch ein alter Zaun, bauen wir ihn ab, ziehen die alten Fundamente heraus und kümmern uns um den Abtransport. So fängt der neue Zaun auf einer sauberen Linie an.
Häufige Fragen
Brauche ich für einen Zaun eine Genehmigung?
In Nordrhein-Westfalen sind Einfriedungen bis zwei Meter Höhe in der Regel genehmigungsfrei. Ein Bebauungsplan kann aber Höhe, Material oder Farbe vorgeben. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Gemeinde nach.
Wie weit muss der Zaun von der Grenze weg?
Das regelt das Nachbarrechtsgesetz NRW. Oft wird der Zaun direkt auf oder knapp innerhalb der eigenen Grenze gesetzt. Am einfachsten ist es, sich vorher mit dem Nachbarn abzustimmen.