Gerade, dicht und unten nicht kahl
Wir schneiden Hecken leicht trapezförmig: unten etwas breiter als oben. So bekommen auch die unteren Zweige genug Licht, und die Hecke verkahlt nicht von unten.
Die Seiten und die Oberkante schneiden wir an einer Schnur entlang. Gerade bei langen Hecken an der Straße sieht man jeden Zentimeter.
Welche Hecke wann
Jede Pflanze verträgt den Schnitt anders. Ein grober Überblick:
- Hainbuche und Liguster: robust, zweimal im Jahr schneiden
- Thuja und Scheinzypresse: nicht ins alte, braune Holz schneiden, dort treiben sie nicht mehr aus
- Kirschlorbeer: lieber mit der Handschere, damit die großen Blätter nicht zerfetzen
- Eibe: verträgt sogar einen starken Rückschnitt
Zu hoch geworden?
Ist eine Hecke aus dem Ruder gelaufen, nehmen wir sie in Etappen zurück. Ein radikaler Rückschnitt ist allerdings nur von Oktober bis Ende Februar erlaubt. Im Sommer sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte zulässig, und vorher schauen wir nach Vogelnestern.
Häufige Fragen
Darf ich meine Hecke im Sommer schneiden?
Ja, einen leichten Formschnitt schon. Verboten ist vom 1. März bis 30. September nur der starke Rückschnitt oder das Entfernen der Hecke. Brüten Vögel darin, warten wir mit dem Schnitt.
Wie hoch darf meine Hecke an der Grenze sein?
In Nordrhein-Westfalen regelt das das Nachbarrechtsgesetz. Wie hoch die Hecke sein darf, hängt vom Abstand zur Grenze ab. Wir messen gerne nach und schneiden auf die passende Höhe.
